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29.03.2018   Golfschule Profi-Tipp

Der Griffdruck

Der Griffdruck sollte nur so stark sein, dass man den Schläger nicht verliert. Viele Spieler greifen zu fest und verhindern so ein selbstständiges Entwinkeln der Handgelenke im Schwung.
Verdreht sich der Schläger im Treffmoment, dann wurde der Ball zu weit an der Spitze oder an der Hacke des Schlägers getroffen und nicht wie meist vermutet durch den leichten Griffdruck.

Einige Autoren empfehlen den Schläger nur so fest zu halten, wie einen Vogel in der Hand. Eventuell ist die Vorstellung eine offene Zahnpastatube in der Hand zu halten für Sie einfacher. Da man auf dem Golfplatz selten eine Zahnpastatube dabei hat empfiehlt sich folgende Wahrnehmungsübung:

Gedanklich legt man eine Skala von 1 bis 10 fest, wobei 1 einen sehr lockeren Griff bedeutet und 10 das festeste Greifen ist, das man sich vorstellen kann.
Zu Beginn der Übung versucht man den Griff mit einer 10 zu greifen. Dann versucht man einen Griffdruck von 5 zu erzeugen. Danach eine 8 und zum Schluss eine 3.

Der endgültige und ideale Griffdruck sollte zwischen 3 und 6 liegen. Um die Sinnesübung zu verstärken, macht man sie am besten mit geschlossenen Augen.

Christian Bell
PGA Golfschule Hünxerwald



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